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Spendenkonto 211014164
Sparkasse Dortmund
BLZ 44050199
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CAFGEM Kindergarten Front

Einverständniserklärung der Eltern gegen FGM bei der Aufnahme in den
CAFGEM-Kindergarten...

Einmalige Methode:
Aufklärung mit Puppen gegen FGM schon bei den Kleinen

Aushändigung der
Zertifikate für die
Unversehrtheit der Mädchen:
Krankenschwester Rose Kihuha

Pree School - Kindergarten
Schwester Maria aus Aachen zu Besuch im CAFGEM-Kindergarten

CAFGEM-Kindergarten
CAFGEM erhielt 2010 eine Auszeichnung und ist Role Model für sein Bildungs- und
Schutzprogramm
Um Kindern eine Chance auf
Bildung zu geben und Mädchen vor der weiblichen Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation
/ FGM) zu
schützen, wurde 2003 von CAFGEM der erste Kindergarten in der Projektregion
eingerichtet. Kinder gaben ihm den Namen "Blue
Ostrich Nursery" (Blauer Strauß). Das Motto des Projekts
"No Mutilation But Education" (Bildung statt Genitalverstümmelung) wird
schon an der Außenwand dokumentiert.
Engagierte deutsche SpenderInnen sammeln fleißig
dunkelhäutige Puppen, die wir jährlich nach Kenia transportieren. Sie erhalten
dort eine völlig neue Funktion, indem sie bei CAFGEM der kindgerechten Aufklärung
gegen Genitalverstümmelung dienen.
In der Shamba hinter dem Kindergarten werden
Papayabäume für die Vitaminversorgung angebaut.
Die laufenden Betriebskosten einschl. der Personalkosten
werden finanziert mit Spenden aus
Deutschland über TABU e.V.
Die Kinder gehören verschiedenen Ethnien und Religionen an. CAFGEM nimmt jährlich alle bedürftigen Mädchen auf, um sie an der Vorschulbildung teilhaben zu lassen. Ihre Eltern werden motiviert an der Erwachsenenbildung von CAFGEM teilzunehmen. Die Ausstattung des Kindergartens ist nach europäischen Vorstellung sehr bescheiden. In unseren Koffern findet sich jedoch jährlich Platz für Nachschub an sinnvollem Spielzeug, das uns teilweise gespendet wird. Die Kinder sind sehr wissbegierig und freuen sich über jedes noch so schlichte Spielobjekt. Vielleicht können die größeren schon eine Ziege melken, aber sie lernen erst bei CAFGEM, Buntstifte oder Malpinsel zu benutzen, Puzzel zusammenzufügen und sind fasziniert über ihre neu entdeckten kreativen Talente.
Um mit dem Anspruch des Schutzes vor Genitalverstümmelung ernst genommen zu werden, verpflichtet CAFGEM die Eltern seit 2003 bei der Aufnahme ihrer Töchter, sie keiner genitalen Verstümmlung zu unterziehen und regelmäßig medizinisch durchgeführten Kontrollen (Genital Health Check-ups) zuzustimmen. Diese Untersuchungen werden regelmäßig von medizinisch geschultem Personal einer nahe gelegenen kleinen Klinik durchgeführt. Die Kinder erhalten danach Zertifikate und eine kleine Belohnung. Der unversehrte Körper wird so als positiv erlebt und bestätigt. Eingeübte Verse und Lieder gegen die Unsitte der genitalen Verstümmelung verstärken diese Erfahrung. Jährlich vergrößern sich auf diese Weise die Gruppen (peer groups) der unversehrten Mädchen in der Region. Dieses Prüfverfahren gegen FGM ist bisher einmalig in Kenia/Afrika, sogar weltweit. CAFGEM wurde von der Bildungsbehörde öffentlich als Role Model ausgezeichnet! Die MitarbeiterInnen des Projekts und die Schulleitung führen gemeinsam Lobbyarbeit durch, um weitere Kindergärten und Schulen zur Nachahmung zu motivieren.
Weil der Bedarf und die Beliebtheit des CAFGEM-Kindergartens sehr groß ist, besteht entsprechender Andrang an den Aufnahmetagen. Gerade die Mädchen sollen aufgrund des effektiven Kinderschutzes vor FGM nicht abgewiesen werden. Inzwischen sind die Räumlichkeiten zu klein. Die Erzieherinnen wünschen sich deshalb dringend einen Anbau.
Wenn Sie diese
tolle Einrichtung mit uns zusammen erhalten möchten, bitten wir um Ihre Spende
auf das Konto von TABU e.V.: Stichwort Kindergarten!
Sparkasse Dortmund - 211 014 164 - BLZ 440 501 99
Wir erhielten den aktuellen Freistellungsbescheid des Finanzamtes. Ihre Spende ist somit absetzbar.
Texte, Video und Fotos © TABU e.V.
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