TABU e.V.             

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Krankenschwester und Mädchen der CAFGEM-Schule  mit Unversehrtheits-Zertifikaten


Spende der Dortmunder Kliniken:
Mikroskop für die Health Station


Familienplanung bei CAFGEM: Maria Nareku und Dr. Reisinger

Familienplanung und HIV-Verhütung: Kooperation mit der staatlichen Gesundheitsstation


Kenyahilfe: Gespendeter Gynokologie-Untersuchungsstuhl für CAFGEM


Projektfahrzeug für Aufklärung in Dörfern und Krankenambulanzen

 

VIDEO


Maria Nareku, CAFGEM,  Unversehrtheitskontrollen (Genital Health Check Ups) der Mädchen
 


CAFGEM erhielt einen Pokal als Auszeichnung zum Role Model
Mitte: Ms. Chouphy, Head Teacher

 

Gesundheit & Familienplanung

In archaischen Gesellschaften, wie sie auch in Ost-Afrika überwiegend vorhanden sind, haben Frauen traditionell einen schlechteren Zugang zu ärztlicher Versorgung, Bildung und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen. Doch sind Frauen auch hier die Stützen der Gesellschaft, weil sie für die Beschaffung, Herstellung und Zubereitung von Nahrung und die Pflege ihrer Familien insb. der Kinder verantwortlich sind. Die Durchführung von Genitalverstümmelung (FGM) ist häufig Voraussetzung für Zwangsverheiratungen minderjähriger Mädchen für ein Brautgeld (Dhauri). Viele Eltern wollen aufgrund von Armut nicht darauf verzichten. Als Folge leiden die Kindsbräute nicht nur an der Durchführung von FGM, sondern auch an viel  zu frühen Schwangerschaften und häufigen Fehlgeburten, mit denen seelische und körperliche Beeinträchtigungen einhergehen. Um den Teufelskreis zu durchbrechen gewährt CAFGEM nach Möglichkeit Anschubfinanzierungen für Einkommen schaffende Maßnahmen von Frauengruppen und leistet Aufklärung zur Familienplanung mit einfachen Hilfsmitteln, wie medizinischen Printmedien, Video-Filmen (Ärzte in Mission/Tübingen) und einer Geburtenkontrollkette (Fertility Necklace) für Analphabetinnen nach Dr. Maria Hengstberger : www.aktionregen.at.
CAFGEM bietet ein Bildungsprogramm, das sich am Informationsbedarf der Zivilbevölkerung orientiert. Es werden dabei unter Mithilfe fachkundiger Organisationen, wie dem MTC (Medical Training Centre Mombasa), WOFAK (Women Fighting AIDS In Kenya), FHTI (Family Health Training Institute), der Family Planning Association/Kenya und einzelnen Fachärzt/innen Aufklärungsworkshops durchgeführt. Neben Genitalverstümmelung liegt dabei ein Schwerpunkt auf der dringend notwendigen Prävention von HIV-Infektionen und dem Umgang mit AIDS-PatientInnen in Dörfern.

Projektfahrzeug: Ambulanzen und OP-Sponsoring

Stellen sich bei Frauen während eines Geburtsvorgangs gefährliche Komplikationen ein, die meist durch ihre genitale Verstümmelung (FGM) verursacht werden, oder sind Menschen akut durch Infektionskrankheiten gefährdet, werden sie mit dem Projektfahrzeug in weit entfernte Hospitäler gefahren. Das Auto von CAFGEM bietet in der Gegend die einzige Transportmöglichkeit in dringenden Notfällen. In Einzelfällen kann CAFGEM mithilfe von Spendengeldern Frauen medizinisch behandeln lassen, die durch ihre genitale Verstümmelung chronisch erkrankt sind. Für diese willkommene Hilfe mittelloser Frauen, die aufgrund ihrer körperlicher Beschwerden von ihren Männern meist verstoßen werden, ist CAFGEM oft die einzige Rettung. Da das Projekt permanent unterfinanziert ist, bleibt diese Hilfe zu leisten jedoch schwierig.
Ein Durchbruch gelang CAFGEM mit den jährlichen Gesundheitskontrollen der Mädchen (Genital Health Check-ups) zugunsten ihrer körperlichen Unversehrtheit, die ab 2003 im Kindergarten durchgeführt und in Zusammenarbeit mit einer staatlichen Health Station professionalisiert wurden. Die Kindergartenkinder rücken in die weiterführenden Klassen der CAFGEM-Schule nach. So nimmt die Zahl der unversehrten Mädchen in der Region ständig zu. Das Programm ist wegweisend für einen effektiven Kinderschutz. Die kenianische Gesundheitsbehörde verlieh CAFGEM den Titel Role Model bei einer großen öffentlichen Versammlung. Lobbyarbeit soll diese Maßnahme an andere Schulen weiter tragen.

Durch uns helfen Ihre Spenden direkt!
Alle diese Maßnahmen bedürfen einer soliden, dauerhaften Finanzierung. Ihre Zuwendungen an TABU e.V.  schaffen die finanzielle Basis, um Aktionen und Bildungsangebote von CAFGEM in Kenia aufrecht zu erhalten. Jede Spende ist uns willkommen! TABU e.V. erhielt den aktuellen Freistellungsbescheid der Finanzbehörde. Ihre Zuwendung ist somit absetzbar. Ihr entsprechender Bankauszug wird mit einer Spende bis zu 200 Euro von der Finanzbehörde einiger Bundesländer akzeptiert. Von uns erhalten Sie nach Angabe ihres vollständigen Namens und Adresse wunschgemäß eine Spendenquittung nach der jeweiligen Jahreswende. Daten werden von uns niemals weitergegeben!