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BLZ 44050199 -
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Krankenschwester und Mädchen der CAFGEM-Schule mit Unversehrtheits-Zertifikaten

Spende der Dortmunder Kliniken:
Mikroskop für die Health Station

Familienplanung bei CAFGEM: Maria Nareku und Dr. Reisinger
Familienplanung und HIV-Verhütung: Kooperation mit der staatlichen Gesundheitsstation

Kenyahilfe: Gespendeter Gynokologie-Untersuchungsstuhl für CAFGEM

Projektfahrzeug für Aufklärung in Dörfern und Krankenambulanzen
VIDEO

Maria Nareku, CAFGEM, Unversehrtheitskontrollen (Genital Health Check Ups) der Mädchen

CAFGEM erhielt einen Pokal als Auszeichnung zum Role Model
Mitte: Ms. Chouphy, Head Teacher
Gesundheit & Familienplanung
In archaischen Gesellschaften, wie sie auch in Ost-Afrika überwiegend vorhanden sind, haben Frauen traditionell
einen schlechteren Zugang zu ärztlicher Versorgung, Bildung und
gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen. Doch sind Frauen auch hier die Stützen
der Gesellschaft, weil sie für die Beschaffung, Herstellung und Zubereitung von
Nahrung und die Pflege ihrer Familien
insb. der Kinder verantwortlich sind. Die Durchführung von Genitalverstümmelung (FGM) ist häufig Voraussetzung für Zwangsverheiratungen minderjähriger Mädchen für ein Brautgeld (Dhauri).
Viele Eltern wollen aufgrund von Armut nicht darauf verzichten. Als Folge
leiden die Kindsbräute nicht nur an der Durchführung von FGM, sondern auch an viel zu frühen Schwangerschaften und
häufigen Fehlgeburten, mit denen seelische und körperliche Beeinträchtigungen einhergehen. Um den Teufelskreis zu durchbrechen
gewährt CAFGEM nach Möglichkeit Anschubfinanzierungen für Einkommen schaffende
Maßnahmen von Frauengruppen und leistet Aufklärung zur
Familienplanung mit einfachen Hilfsmitteln, wie medizinischen
Printmedien, Video-Filmen (Ärzte in Mission/Tübingen) und einer Geburtenkontrollkette
(Fertility Necklace) für Analphabetinnen nach Dr. Maria Hengstberger :
www.aktionregen.at.
CAFGEM bietet ein Bildungsprogramm, das sich am
Informationsbedarf der Zivilbevölkerung orientiert. Es werden dabei unter Mithilfe
fachkundiger Organisationen, wie dem MTC (Medical Training Centre Mombasa),
WOFAK (Women Fighting AIDS In Kenya), FHTI (Family Health Training Institute), der Family Planning Association/Kenya und einzelnen
Fachärzt/innen Aufklärungsworkshops durchgeführt. Neben
Genitalverstümmelung liegt dabei ein Schwerpunkt auf der dringend notwendigen
Prävention von HIV-Infektionen und dem Umgang mit AIDS-PatientInnen in Dörfern.
Projektfahrzeug: Ambulanzen und OP-Sponsoring
Stellen sich bei Frauen während eines Geburtsvorgangs gefährliche
Komplikationen ein, die meist durch ihre genitale Verstümmelung (FGM) verursacht
werden, oder sind Menschen akut durch Infektionskrankheiten
gefährdet, werden sie mit dem Projektfahrzeug in weit entfernte Hospitäler
gefahren. Das Auto von CAFGEM bietet in der Gegend die einzige
Transportmöglichkeit in dringenden Notfällen. In Einzelfällen kann CAFGEM mithilfe von Spendengeldern Frauen
medizinisch behandeln lassen, die durch ihre genitale Verstümmelung chronisch
erkrankt sind. Für diese willkommene Hilfe mittelloser Frauen, die aufgrund
ihrer körperlicher Beschwerden von ihren Männern meist verstoßen werden, ist
CAFGEM oft die einzige Rettung. Da das Projekt permanent unterfinanziert ist,
bleibt diese Hilfe zu leisten jedoch schwierig.
Ein Durchbruch gelang CAFGEM mit den jährlichen Gesundheitskontrollen der Mädchen (Genital Health
Check-ups) zugunsten ihrer körperlichen Unversehrtheit,
die ab 2003 im Kindergarten durchgeführt und in Zusammenarbeit mit einer
staatlichen Health Station professionalisiert wurden. Die Kindergartenkinder
rücken in die weiterführenden Klassen der CAFGEM-Schule nach. So nimmt die Zahl
der unversehrten Mädchen in der Region ständig zu. Das Programm ist wegweisend für einen effektiven Kinderschutz.
Die kenianische Gesundheitsbehörde verlieh CAFGEM den Titel Role Model bei einer
großen öffentlichen Versammlung. Lobbyarbeit soll diese Maßnahme an andere
Schulen weiter tragen.
Durch uns helfen Ihre Spenden direkt!
Alle diese Maßnahmen bedürfen einer soliden, dauerhaften Finanzierung. Ihre
Zuwendungen an TABU e.V. schaffen die finanzielle Basis, um Aktionen und
Bildungsangebote von CAFGEM in Kenia aufrecht zu erhalten. Jede Spende ist uns
willkommen! TABU e.V. erhielt den aktuellen Freistellungsbescheid der
Finanzbehörde. Ihre Zuwendung ist somit absetzbar. Ihr entsprechender Bankauszug
wird mit einer Spende bis zu 200 Euro von der Finanzbehörde einiger Bundesländer akzeptiert. Von uns
erhalten Sie nach Angabe ihres vollständigen Namens und Adresse wunschgemäß eine Spendenquittung nach der jeweiligen Jahreswende.
Daten werden von uns niemals weitergegeben!

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