SPENDEN
Gemeinsam schaffen wir es!
Schützen Sie mit uns Mädchen vor ritualisierter Gewalt. Unterstützen Sie
unser Projekt in Kenia mit Spenden oder einer Fördermitgliedschaft, schon
ab 36 Euro jährlich = nur 3 Euro monatlich.
Spendenkonto 211 014 164
Sparkasse Dortmund
BLZ 44050199 - gemeinnützig
Gemeinsames Handeln:
TABU e.V. und CAFGEM - Community Against Female Genital Mutilation
in Kenia

v.l.n.r.: Ms. E. Piru (Chairlady Muugango Women Groups), Ms. M. Gerogi (McChini Women
Group), U. Barreto (TABU e.V.), Ms. F. Abdikadir (CAFGEM)
Afrika-Tag

Die SchülerInnen des Dortmunder Leibniz-Gymnasiums helfen auch 2011 ihrer Patenschule in Kenia mit großem Einsatz: Beim Aktionstag kamen über 5.000 Euro zusammen.
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Die Hauptschule am Ostpark entschied sich 2011 ebenfalls für eine Benefiz-Aktion zugunsten TABU e.V. und brachte eine Spende von über 4.000 Euro zusammen.
Tigerenten-TV-Wettbewerb
gewonnen!
Die SchülerInnen der GS Weierheide
wurden wieder aktiv für TABU und gewannen den lustigen Tigerenten-Wettbewerb mit
viel Aufregung und Spaß im TV-Studio. Der Gewinn von 600 Euro ging an TABU e.V. Dafür unser
allerherzlichster Dank nach Oberhausen!
Mit Hilfe dieser Spenden können im Förderprojekt CAFGEM/Kenia viele
Projektbedürfnisse für Kinder- & Erwachsenenbildung sowie der Mädchenschutz vor
FGM realisiert werden.
Wir bedanken uns ganz besonders herzlich für diese überwältigende Leistung von
Schülerhilfe über alle Grenzen im Namen aller CAFGEM-Kinder sowie ihrer Eltern und dem Team
der Pädagogischen Mitarbeiter von CAFGEM in
Kenia!
Wer hätte das gedacht?
Fußball gegen Genitalverstümmelung!
Es muss nicht immer Borussia sein: Bei CAFGEM klappt die Jugendarbeit gegen Drogen und
für Mädchenrechte auch mit Fußballspielen! Ein anonymer Sponsor spendete uns Sportausstattung und
Fußballschuhe, denn es gibt fortlaufend Bedarf für die Mädchen- und Jungen-Teams
in allen Konfektions- und Schuhgrößen!
CAFGEM wartet nun auf einen ehrenamtlichen Trainer! Vielleicht sind sie
Sportstudent und haben Lust auf ein Praktikum in Kenia? Kontaktieren Sie uns.

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"Null Toleranz zu weiblicher Genitalverstümmelung!" am 6. Februar
Das Inter African Commité rief bei einer internationalen Konferenz in Addis
Abeba im Jahre 2002 den 6. Februar als Kampftag gegen die weibliche
Genitalverstümmelung aus. Seither wird dieser Tag jedes Jahr weltweit von vielen Organisationen und Frauengruppen mit
unterschiedlichen Aktionen begangen, um immer wieder gegen die Unmenschlichkeit
dieser frauenverachtenden Praktik zu informieren und ihre Abschaffung zu fordern. CAFGEM in Kenia, das Förderprojekt von TABU
e.V., gehört seit Anbeginn dazu. Hier organisieren Frauengruppen verschiedener
Ethnien und Religionen jährlich gemeinsam ein Aktionsprogramm, um die
Öffentlichkeit gegen Genitalverstümmelungen an Mädchen zu mobilisieren.
Foto © Ulla Barreto
10 Jahre TABU e.V.
Willkommen! Welcome! Karibuni Sana!
Unser Verein engagiert sich gegen eine der schlimmsten Formen ritueller Gewalt an Kindern: weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, kurz FGM). Dabei werden Mädchen im vorpubertären Alter die äußeren Genitalien in unterschiedlicher Weise verstümmelt. Bei verschiedenen Völkern (z. B. in Äthiopien und Sudan) wird diese Gewalt teilweise schon an Babys ausgeübt. Die Durchführung auf dem Land oder in Wohnungen der Städte geschieht unter katastrophalen hygienischen Bedingungen und ohne Narkose. Mehrere Personen halten die Kinder dabei mit Gewalt fest. Die Tortur kann bis zu einer Stunde dauern. Seit Jahren nimmt der Trend bei städtischen Familien zu, ihre Töchter in Praxen oder Kliniken verstümmeln zu lassen (z. B. in Ägypten, Kenia, Nigeria). Medizinisch ausgebildetes Personal handelt dort gegen den geleisteten Eid und - je nach Land - gegen geltendes Gesetz. Außerhalb der Kliniken wird sie von sog. Beschneiderinnen oder Männern, denen magische Kräfte zugeschrieben werden, mit Messern jeglicher Größe, Muschelrändern, Glasscherben, Konservendeckeln oder Rasierklingen praktiziert. Ein Drittel der kleinen Opfer stirbt durch Verblutung mit einhergehendem Schock, Infektionen oder als erwachsene Frauen durch gravierende Spätfolgen, insbesondere bei zeitverzögerten Entbindungen.
Wo und wie auch immer FGM durchgeführt wird: es handelt sich um eine
Menschenrechtsverletzung, die nicht geduldet werden darf! Weltweit wird die Zahl
der Betroffenen auf rd. 200 Millionen geschätzt. Da die Praktik auch im nahen asiatischen und fernen
ost-asiatischen
Raum durchgeführt wird, kann diese Zahl wesentlich höher liegen. Eindeutige
Statistiken können nicht erstellt werden, da aufgrund fehlender professioneller,
medizinischer Kontrollmaßnahmen verlässliche Daten fehlen. Zudem haben Migrationsbewegungen die Praktik
inzwischen über den gesamten Erdball
verbreitet. Aufgrund meist widersprüchlicher Gesetzeslagen sehen die Regierungen europäischer
Länder (noch) ein Problem darin, Mädchen in betreffenden Einwandererfamilien
effektiv vor FGM zu schützen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das
Präventionsprogramm von Ayaan Hirsi Ali: ICH KLAGE AN, Kapitel: "Genitale
Verstümmelungen dürfen nicht geduldet werden", Verlag Piper, ISBN 3-492-04793-9,
www.piper.de
Verein TABU in Afrika
Wir wollen das Problem an der Wurzel packen! Deshalb liegt neben der Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland unser Arbeitsschwerpunkt in Kenia, Ost-Afrika. Unser Gründungs- und Vorstandsmitglied Ulla Barreto hat vier Jahre in Kenia gelebt, wodurch wir uns auf solide, vertrauenswürdige Kontakte stützen können, was für eine Zusammenarbeit in Afrika von ausschlaggebender Bedeutung ist. Eine regelmäßige Evaluation wird jährlich von uns ehrenamtlich durchgeführt.
Unser Engagement gilt dem Frauen-Selbsthilfeprojekt CAFGEM - Community Against Female Genital Mutilation, eine registrierte CBO/Nichtregierungsorganisation. Die Frauen des Projekts entwickeln seit zehn Jahren erfolgreiche Strategien im Kampf gegen selbst geschaffenes und damit vermeidbares Leid an der weiblichen Bevölkerung. Mit unserer ideellen und (nichtstaatlichen) finanziellen Unterstützung haben sie schon viel erreicht, denn in der Projektregion haben sich etliche Dörfer von FGM öffentlich distanziert und eine soziale Kontrolle organisiert.
Die kontinuierliche Arbeit von CAFGEM gilt primär dem Mädchenschutz. Sie basiert auf Aufklärungskampagnen in Dörfern & dem Bau von Bildungseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Gesundheitsprojekte wie regelmäßige Unversehrtheitskontrollen für Mädchen, Krankenambulanzen, die Förderung des Jugendsports, sowie Selbsthilfeprojekte für ein Einkommen mittelloser Frauen runden das Programm ab.
CAFGEM leistet inzwischen auch einen Beitrag zum lokalen Umweltschutz durch gezielte Bildungsmaßnahmen für Kinder und Erwachsene. Dank der Spenden von DEW21/Dortmund klappt es nun mit der Wasserzufuhr. CAFGEM forcierte vor allem die Einleitung der lokalen dringend notwendigen Müllentsorgung und gibt eine Starthilfe für die Ausstattung der mittellosen Taka-Taka-Women, die mit der Müllentsorgung ein Einkommen erwirtschaften. Die angeschlossenen Frauengruppen testen alternative Brennstoffe zum Schutz der Tropenbäume in Kooperation mit Wildlife Works.
Mehr unter dem Link "Afrika - CAFGEM Kenia"
Mit einer kontinuierlichen Fördermitgliedschaft ab 36 Euro jährlich (3 Euro monatlich) oder einer Spende unterstützen auch Sie die Nachhaltigkeit von CAFGEM. Unser jährlicher Aufenthalt im Projekt ermöglicht eine zuverlässige Kontrolle über die Verwendung Ihrer Zuwendungen.
SPENDENKONTO 211 014 164 - Sparkasse Dortmund
BLZ 440 501 99 - gemeinnützig
Unser Verein erhielt den aktuellen Freistellungsbescheid der zuständigen Finanzbehörde. Ihre Spende ist somit absetzbar. Die Finanzämter einiger Bundesländer akzeptieren Ihren entsprechenden Kontoauszug bis zur Höhe von 200 Euro. Aus organisatorischen Gründen stellen wir jeweils im Januar des Folgejahres Spendenquittungen aus. Falls gewünscht, kann Ihnen diese auch direkt nach dem Eingang Ihrer Spende ausgestellt werden. Bitte vergessen Sie nicht, uns Ihren vollständigen Namen und Ihre Anschrift für die Finanzbehörde mitzuteilen. Persönliche Daten werden nicht weitergegeben!
Fotos, Video und Texte © TABU e.V.
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