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Maria Nareku, CAFGEM, zu den Unversehrtheitskontrollen der Mädchen (Genital Health Check Ups) und der Problematik von HeimkehrerInnen, die ihre Töchter verstümmeln lassen wollen und damit die afrikanischen Kampagnen unterlaufen.

AKTUELLES
Kinderschutz in Deutschland: neue Infokarte von TABU e.V.
Die Dortmunder Agenturen
wide publish mediendesign und das Medienbüro Gesine Lübbers
gestalten und sponsern TABU e.V. eine Infokarte... mehr
Prävention
Die Verhinderung von FGM hat Priorität!
In Deutschland werden Mädchen vor Genitalverstümmelung noch immer nicht wirksam
geschützt. Wir gehen davon aus, dass in Deutschland 30.000 - 50.000 Mädchen aus
Zuwanderungsfamilien (oft schon im Besitz deutscher Papiere) an diesem
schädlichen Brauch festhalten. Politisch Verantwortliche benötigen solide recherchierte Daten und Informationen, um die Situation der gefährdeten Kinder in Deutschland
zu reflektieren und ihr Handeln darauf abstimmen zu können. Unsere neue Erhebung
zum tatsächlichen Handlungsbedarf sehen Sie
hier:
Die Einrichtung eines Präventionsprogramms für gefährdete Mädchen in
Deutschland (EU) ist nach unserer Auffassung
unverzichtbar, denn nicht einzelne Mitglieder unserer Gesellschaft (wie
SozialarbeiterInnen, LehrerInnen, ÄrztInnen) sind verantwortlich und befähigt,
diese ritualisierte Gewalt an weiblichen Kindern zu verhindern, sondern die
Bundesregierung hat ihre staatliche Schutzpflicht wahrzunehmen. Wir hoffen
deshalb, dass sie ihrem Schutzauftrag für alle in Deutschland lebenden Kinder
nachkommen wird, und zwar auf der Grundlage der Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention von 1989.
Kinderschutz sollte für alle Kinder - weltweit - gelten, ungeachtet ihrer Herkunft, Hautfarbe
oder Religion. Unsere demokratischen Gesellschaften sollten sich ihrer
Vorbildfunktion bewusst werden.

