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Sparkasse Dortmund
BLZ 44050199 - gemeinnützig
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No Mutilation But Education!
Einkommen schaffende Maßnahmen für Frauen
Kamele für die Milchversorgung

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Kamele
/ Dromedare:
Jetzt auch wertvolle Nutztiere für Frauengruppen


Bewahrung traditioneller Handwerkskunst: Dhufful-Flechterei der Nomadinnen.
Einkommen für Frauen:
Stärkung des Empowerment
Beispiel 1: Das Kamel-Projekt
Aufgrund der aktuellen Klimaschwankungen leidet auch Ost-Afrika häufiger unter anhaltenden Dürren. Wilde Tiere und Nutztiere verendeten zwischen 2006 - 2009 zu zehntausenden in den Steppen, Ernten vertrockneten. Bei unseren Projektevaluationen in Kenia konnten wir uns persönlich von der Katastrophe überzeugen. Die verzweifelten Einheimischen verloren ihre Existenz und machten uns darauf aufmerksam, dass Kamele (Dromedare) während Dürreperioden eine weitaus bessere Überlebenschance haben, als die vom Gras abhängigen Rinder. Die Milch der Tiere ist hier ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel der Menschen. Da auch einige Frauengruppen der Kinango-Region ihre Tiere verloren hatten, befinden sie sich in Not und müssen wieder bei Null anfangen.
Bedarf: In Meetings wurde beschlossen, statt der empfindlichen Kühe Kamele anzuschaffen, die nicht allein Gras als Futterpflanze benötigen. Die Milch dieser Tiere ist gehaltvoller, sehr begehrt und lässt sich deshalb sehr gut vermarkten. Kamelmilch löst keine Laktoseallergie aus. Auch das Fleisch, die Wolle und die Knochen der Tiere bieten Absatzmöglichkeiten. Darüber hinaus sind die Dromedare - anders als Kühe - Reit- und Lasttiere. Für den Start einer Zucht ist ein männliches Tier mit mehreren Weibchen erforderlich. Die Kosten für ein gesundes Tier variieren je nach Alter und Zustand zwischen 500 - 800 Euro. Dank Spenden konnten wir 2011 das dritte Tier anschaffen. Das Projekt soll mit zwei weiteren weiblichen Dromedaren vervollständigt werden. Männliche Hirten müssen die wertvollen Tiere in Weidegebiete führen, bewachen, pflegen, melken und für sie die Schutzplätze (Bomas) bauen. Nachts müssen wilde Raubtiere mit Lampen, Stöcken und Pfeil und Bogen verjagt werden. Für diese Arbeit werden die Hirten von den stolzen Besitzerinnen bezahlt.
Herzlichen Dank
an die ersten Spender! Jetzt fehlen noch zwei weitere Kamele für eine
ausreichende Milchwirtschaft der Frauengruppe. Die Kinder
des Projekt-Kindergartens sollen einen Teil der Milch für ihre Verpflegung
bekommen. Helfen Sie
den Frauen noch weiter mit Spenden für das Kamelprojekt. Stichwort "Kamelprojekt" auf unser TABU-Konto.
Wir sind beim Ankauf der Tiere dabei!
Beispiel 2: Das Dhufful-Projekt
Eine fast ausgestorbene Handwerkskunst der ost-afrikanischen Nomadinnen
(Somali, Orma und Bonai) ist
das Flechten von Dhufful. Dabei handelt es sich um Grasmatten mit schönen
Ethno-Mustern, die über runden Hüttengestellen befestigt werden, so dass ein
"Gras-Iglu" entsteht. Beim
Weiterziehen können sie abgenommen und zur nächsten Lagerstelle transportiert
werden.
Für die Herstellung sind nur bestimmte Gräser verwendbar, die von den Frauen
geerntet und verarbeitet werden. Im Innern der Hütten ist das Design sichtbar,
während außen das Gras zum Schutz vor Hitze, Sandsturm und Tropenregen erhalten bleibt.
Das Innere eines Dhufful bietet überraschende Gemütlichkeit.
Bedarf: CAFGEM bietet den Frauen eine Gelegenheit, in der
CAFGEM-Schule einen Workshop zu betreiben, um nachfolgenden Generationen diese kreative Kulturpraktik zu
erhalten. Die SchülerInnen erfahren Theorie und Praktik der
Jahrtausende alten Dhufful-Flechtkunst, die unentbehrlich war für das Überleben
der Nomadenvölker in den Savannenregionen. CAFGEM zahlt den Flechterinnen
(mittellosen Frauen) die Fahrtkosten ins Graserntegebiet am Tana-River, ihre
Verpflegung und ein Honorar für ihre pädagogische kreative Arbeit in der
Projektschule.
Ziel der Maßnahme:
Fertige Dhuffuls werden gesammelt für die Entstehung eines außergewöhnlichen
Kulturzentrums für Safari-Durchreisende bei der Projektschule. Hier können die
Nomadenfrauen später Tee und Souvenirs verkaufen und werden finanziell
unabhängig.
Spenden Sie unter dem Stichwort "Dhufful"
auf unser gemeinnütziges Konto für die schönen Ethno-Matten. So erhalten die
Flechterinnen ein kleines Einkommen und das Dhufful-Kulturzentrum kann bald
errichtet werden.
Spendenkonto 211 014 164 - Sparkasse Dortmund
BLZ 440 501 99 -
TABU e.V. erhielt den aktuellen Freistellungsbescheid. Ihre Spende ist somit
absetzbar.
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