TABU e.V.             

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No Mutilation But Education!

Einkommen schaffende Maßnahmen für Frauen

Kamele für die Milchversorgung

Kamele / Dromedare:
Jetzt auch wertvolle Nutztiere für Frauengruppen

Bewahrung traditioneller Handwerkskunst: Dhufful-Flechterei der Nomadinnen.

Einkommen für Frauen:

Stärkung des Empowerment

Beispiel 1: Das Kamel-Projekt

Aufgrund der aktuellen Klimaschwankungen leidet auch Ost-Afrika häufiger unter anhaltenden Dürren. Wilde Tiere und Nutztiere verendeten zwischen 2006 - 2009 zu zehntausenden in den Steppen, Ernten vertrockneten. Bei unseren Projektevaluationen in Kenia konnten wir uns persönlich von der Katastrophe überzeugen. Die verzweifelten Einheimischen verloren ihre Existenz und machten uns darauf aufmerksam, dass Kamele (Dromedare) während Dürreperioden eine weitaus bessere Überlebenschance haben, als die vom Gras abhängigen Rinder. Die Milch der Tiere ist hier ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel der Menschen. Da auch einige Frauengruppen der Kinango-Region ihre Tiere verloren hatten, befinden sie sich in Not und müssen wieder bei Null anfangen.

Bedarf: In Meetings wurde beschlossen, statt der empfindlichen Kühe Kamele anzuschaffen, die nicht allein Gras als Futterpflanze benötigen. Die Milch dieser Tiere ist gehaltvoller, sehr begehrt und lässt sich deshalb sehr gut vermarkten. Kamelmilch löst keine Laktoseallergie aus. Auch das Fleisch, die Wolle und die Knochen der Tiere bieten Absatzmöglichkeiten. Darüber hinaus sind die Dromedare - anders als Kühe - Reit- und Lasttiere. Für den Start einer Zucht ist ein männliches Tier mit mehreren Weibchen erforderlich. Die Kosten für ein gesundes Tier variieren je nach Alter und Zustand zwischen 500 - 800 Euro. Dank Spenden konnten wir 2011 das dritte Tier anschaffen. Das Projekt soll mit zwei weiteren weiblichen Dromedaren vervollständigt werden. Männliche Hirten müssen die wertvollen Tiere in Weidegebiete führen, bewachen, pflegen, melken und für sie die Schutzplätze  (Bomas) bauen. Nachts müssen wilde Raubtiere mit Lampen, Stöcken und Pfeil und Bogen verjagt werden. Für diese Arbeit werden die Hirten von den stolzen Besitzerinnen bezahlt.

Herzlichen Dank an die ersten Spender! Jetzt fehlen noch zwei weitere Kamele für eine ausreichende Milchwirtschaft der Frauengruppe. Die Kinder des Projekt-Kindergartens sollen einen Teil der Milch für ihre Verpflegung bekommen. Helfen Sie den Frauen noch weiter mit Spenden für das Kamelprojekt. Stichwort "Kamelprojekt" auf unser TABU-Konto. Wir sind beim Ankauf der Tiere dabei!
 

Beispiel 2:  Das Dhufful-Projekt

Eine fast ausgestorbene Handwerkskunst der ost-afrikanischen Nomadinnen (Somali, Orma und Bonai) ist das Flechten von Dhufful. Dabei handelt es sich um Grasmatten mit schönen Ethno-Mustern, die über runden Hüttengestellen befestigt werden, so dass ein "Gras-Iglu" entsteht. Beim Weiterziehen können sie abgenommen und zur nächsten Lagerstelle transportiert werden. Für die Herstellung sind nur bestimmte Gräser verwendbar, die von den Frauen geerntet und verarbeitet werden. Im Innern der Hütten ist das Design sichtbar, während außen das Gras zum Schutz vor Hitze, Sandsturm und Tropenregen erhalten bleibt. Das Innere eines Dhufful bietet überraschende Gemütlichkeit.
Bedarf: CAFGEM bietet den Frauen eine Gelegenheit, in der CAFGEM-Schule einen Workshop zu betreiben, um nachfolgenden Generationen diese kreative Kulturpraktik zu erhalten. Die SchülerInnen erfahren Theorie und Praktik der Jahrtausende alten Dhufful-Flechtkunst, die unentbehrlich war für das Überleben der Nomadenvölker in den Savannenregionen. CAFGEM zahlt den Flechterinnen (mittellosen Frauen) die Fahrtkosten ins Graserntegebiet am Tana-River, ihre Verpflegung und ein Honorar für ihre pädagogische kreative Arbeit in der Projektschule.
Ziel der Maßnahme:
Fertige Dhuffuls werden gesammelt für die Entstehung eines außergewöhnlichen Kulturzentrums für Safari-Durchreisende bei der Projektschule. Hier können die Nomadenfrauen später Tee und Souvenirs verkaufen und werden finanziell unabhängig.
Spenden Sie unter dem Stichwort "Dhufful" auf unser gemeinnütziges Konto für die schönen Ethno-Matten. So erhalten die Flechterinnen ein kleines Einkommen und das Dhufful-Kulturzentrum kann bald errichtet werden.

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