TABU e.V.             

Wir schützen kleine Wüstenblumen! 
 
Gegen Genitalverstümmelung 
Für Frauen- und Kinderrechte

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No Mutilation - But Education

 

Effektiver Kinderschutz:
Unversehrtheits-Kontrollen

 

VIDEOs


Maria Nareku, CAFGEM,  Unversehrtheitskontrollen der Mädchen (Genital Health Check Ups)

Conny Mwashuma, CAFGEM,  Relevanz der Terminologie bei Graswurzelkampagnen

 

AKTUELLES

Kinderschutz in Deutschland: neue Infokarte von TABU e.V.

TABU Werbekarte

Die Dortmunder Agenturen
wide publish mediendesign und das Medienbüro Gesine Lübbers gestalten und sponsern TABU e.V. eine Infokarte... mehr

Cineple und Majestic für den Kinderschutz.

Cineplex Gutschein

Wüstenblume-Spendenaktion zugunsten TABU e.V. ... mehr

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen!

Informieren Sie sich über unser internationales Engagement für Kinder- und Frauenrechte, im Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation / FGM). Unsere Arbeit basiert auf einer antirassistischen Grundhaltung in der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit. Unser Patenprojekt CAFGEM in Kenia entwickelte erfolgreiche Strategien im Kampf gegen die selbst geschaffene und damit vermeidbare, ritualisierte Gewalt von Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen.

In diesem Jahr gratulieren wir CAFGEM zum 10jährigen Jubiläum!

Unser gemeinsames Ziel mit den afrikanischen Frauen ist die Verhinderung und Ächtung von Genitalverstümmelung. Der Erfolg unserer Arbeit ist nur möglich mithilfe vieler Unterstützer/innen. Viele sind es geworden - mehr müssen es werden, denn CAFGEM hat sich stetig weiterentwickelt und ist inzwischen "an der Graswurzel" zu einer anerkannten und beliebten Bildungs- und Schutzinstitution angewachsen.

Allen Unterstützer/innen an dieser Stelle unser ganz besonders herzlicher Dank! 

Unser gemeinsames Engagement hat sich gelohnt: Aufklärungskampagnen in Dörfern, Bildung im Kindergarten und in der achtklassigen Schule mit einem Programm für die Erwachsenenbildung, haben bei CAFGEM schrittweise zum Erfolg geführt. Dieser Erfolg ist nachweisbar: regelmäßige Unversehrtheitskontrollen sind bei CAFGEM obligatorisch. Rund 500 Kinder nehmen inzwischen an der ersehnten Vorschul- und Schulbildung im entstehenden Bildungszentrum teil. Jugendliche und Erwachsene der Projektregion nehmen schon bei Kampagnen in Dörfern das Bildungsangebot zu Themen der Reproduktiven Gesundheit wahr. Die Thematisierung von Menschenrechten/ Frauenrechten ist immer Themen-Modul der Aufklärung.
Das Projekt beschäftigt mittlerweile 12 Mitarbeiter/innen, die so aus der Armutsspirale befreit wurden und ihre bedürftigen Familien ernähren können. Für vier mittellose Schwesternschülerinnen hat CAFGEM die Ausbildungsgebühren des Medical Training Centres übernommen. Drei begabte, völlig mittellose Dorfmädchen erhalten aktuell von CAFGEM  eine Finanzierung ihrer Schulgebühren für weiterführende Schulen/Internat. Eine allein erziehende Mutter erhält eine Ausbildungshilfe. Die Beschneiderinnen der Projektregion haben dem Verbrechen, Mädchen zu verstümmeln, öffentlich abgeschworen. Die lokalen Autoritäten ziehen mit CAFGEM an einem Strang und sind in ihren Arbeitsbereichen als MultiplikatorInnen tätig.  

Als besonders wichtiger Projekterfolg ist die effektive Prävention von Genitalverstümmlung zu würdigen: In einer Gesundheitsstation werden professionelle Unversehrtheitskontrollen durchgeführt und mit der Ausstellung von Zertifikaten dokumentiert. Diese  Genital Health Check Ups der CAFGEM-Kindergarten- und CAFGEM-Schulmädchen sind ein Durchbruch zugunsten des Kinderschutzes vor Genitalverstümmelung und bisher weltweit einmalig. CAFGEM erhielt hierfür den Status eines Role Models. Mit intensiver Lobbyarbeit sollen weitere Bildungseinrichtungen zur Nachahmung dieser Maßnahme motiviert werden (Ms. F. Chouphy, Schulleiterin der Projektschule).

Das Selbsthilfe-Projekt CAFGEM wurde i. J. 2000 als Community Based Organisation (CBO/NGO) registriert und finanziert sich ausschließlich durch Spenden über TABU e.V. Das Projekt hat sich bewusst in einer abgelegenen Region angesiedelt, um die hier lebenden, mittellosen Menschen zu erreichen. CAFGEM hat einen monatlichen Finanzierungsbedarf von rd. 1.200 EUR (Starthilfen für Frauengruppen und Baumaßnahmen nicht inbegriffen), den die eigene Bevölkerung nicht aufbringen kann: Kinder müssen versorgt, Bildungsmaterialien gekauft, Gehälter müssen gezahlt, Gebäude samt Gelände instand gehalten, Wasserrechnungen und Reparaturen beglichen werden. Wenn Sie uns helfen möchten, die Nachhaltigkeit von CAFGEM zu sichern, schauen Sie einmal unter "Was SIE tun können"  oder bei betterplace.de.

CAFGEM braucht zum Jubiläum gute Nachrichten: Mit Ihrer Fördermitgliedschaft - bei uns schon ab 36 Euro jährlich, oder Ihrer Spende - unterstützen Sie direkt die Aufklärungs- und Bildungsarbeit in Kenia, sowie die Finanzierung der Unversehrtheitskontrollen der Mädchen.

Spendenkonto 211014164 - Sparkasse Dortmund - BLZ 44050199 - gemeinnützig

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